Der Pudel
 

 


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   DER GROSSPUDEL

Der Großpudel, manchmal auch Königspudel genannt, ist der größte und älteste Schlag der Rasse. 

Bereits 1792 wurde der Pudel nachweislich in zwei getrennten Großpudelklassen gezüchtet. 

Die Einteilung der Pudelgrößen ist international nicht einheitlich.

In Deutschland werden offiziell vier Größenklassen unterschieden:

Groß-, Klein-, Zwerg- und Toypudel. 

In Großbritannien kennt man nur drei Größenklassen: 

Standard Poodle - über 38cm, Miniature Poodle - 28 bis 38cm, Toy Poodle - bis 28cm.

Der Großpudel ist ein eleganter Gefährte. Mit seinem aufgeweckten, intelligenten Wesen und liebenswerten Charakter nimmt er eine Spitzenstellung in
der Beliebtheit unter allen größeren Hunden ein.

Großpudel gibt es in den Farben: weiß, apricot, braun, schwarz, blue, silber und Harlekin.

Der Großpudel bewegt sich mit leichter, eleganter Anmut, die er seinem
ausgewogenen, harmonischen Gebäude und seinen gut entwickelten,
muskulösen Gliedmaßen verdankt.

Der stolze Gang zeugt von einer ausgeglichenen Konstitution, einem
verspielten Wesen und einem extrovertierten Charakter.

Widerristhöhe: 45 bis 61cm. 

Für Rüden und Hündinnen sind keine unterschiedlichen Maße vorgeschrieben

Pudel sind leider durch ihre unmöglichen Frisuren in Verruf geraten, aber der Pudel hat sich seine Frisur nicht ausgesucht, sondern der Mensch hat sie ihm verpasst. Es ist leider nicht feststellbar, ob er mit seiner Frisur, seinen Haarfarben und auch mit den  Kleidern und Mascherln glücklich ist oder nicht. Tatsache ist aber, dass sie sehr gelehrig, elegant, stolz und treu sind.

Großpudel wurden und werden auch heute noch als Arbeitshunde, aber auch als Jagdhunde verwendet und auch der Zirkus hat immer wieder eine Pudelnummer dabei.

Früher zogen sie die Wagen der Gaukler oder wurden zur Jagd verwendet. Heute werden sie als Blinden-, Therapie-  oder Rettungshunde eingesetzt.

Man findet aber auch jetzt noch ab und zu einen Pudel, der jagdlich geführt wird. Sie haben eine ganz ausgezeichnete Nase, nur sind die Haare des Pudels leider nicht  für die Jagd  geeignet. Die Züchter von Jagdhunden wussten sich aber zu helfen und haben eine eigene Rasse, den "Pudelpointer" (eine Kreuzung zwischen Pudel und Pointer), geschaffen, um die hervorragenden jagdlichen Eigenschaften des Pudels mit dem "glatten" und kurzen Fell des Pointers zu verbinden.

Pudel sind daher auch für die Fährtenarbeit ganz toll einzusetzen und es macht ihnen unheimlich Spaß, eine Fährte zu erarbeiten.

Pudel sind sehr sportlich und sehr gelehrig und  für Agility, Pudelrennen, Obidience, aber auch Hundefrisbee sind sie immer zu  begeistern.